„Verantwortung beginnt bei den kleinen Entscheidungen“

„Verantwortung.“ So lautet Jan Müllers Antwort auf die Frage, was bessergrün für ihn bedeutet. Ein einziges Wort – und doch beschreibt es seine Haltung ziemlich genau. Denn für den Geschäftsführer von Müller & Partner Versicherungsmakler geht Nachhaltigkeit längst weit über Umwelt- und Klimaschutz hinaus. Sie bedeutet Verantwortung für Menschen, Unternehmen und vor allem für die Generationen, die nach uns kommen.

Jan Müller aus der Wedemark hat vor drei Jahren das bessergrün-Stipendium gewonnen.

Wir blicken zurück: Was ist aus dem bessergrün-Stipendium geworden? Welche Ideen sind gewachsen? Und was bleibt? Dazu haben wir unsere Stipendiaten Jan Müller, Michael Rauch und Gorden Isler interviewt.

Auf ein Wort mit Jan

  • Bessergrün ist für dich? Verantwortung.
  • Dein größter Motivator? Kinder.
  • Zukunft braucht? Zusammenhalt.
  • Dein Lieblingsort in der Natur? Unser Wald.

„Nachhaltigkeit sollte gelebt werden“

Als sich Jan Müller vor drei Jahren für das bessergrün-Stipendium bewarb, war Nachhaltigkeit im Unternehmen bereits fest verankert. Doch ihm war klar: „Wir wollten sie noch konsequenter in unserer Beratung und unserem Arbeitsalltag verankern. Uns war wichtig, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Begriff bleibt, sondern täglich gelebt wird.“

Das Stipendium sei genau zur richtigen Zeit gekommen. Es habe ermöglicht, Ideen schneller umzusetzen und gleichzeitig neue Impulse aus dem Austausch mit anderen Unternehmen mitzunehmen. Als die Zusage kam, war die Freude groß. Für Müller war sie nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern vor allem die Bestätigung, dass nachhaltiges Engagement wahrgenommen wird.

„Ich wünsche mir, dass Nachhaltigkeit künftig noch stärker als gemeinschaftliche Aufgabe verstanden wird. Jeder kann seinen Beitrag leisten – ob privat oder unternehmerisch. Wenn wir Verantwortung übernehmen und zusammenhalten, können wir unseren Kindern und Enkeln eine lebenswerte Zukunft hinterlassen.“

Ein Stipendium mit langfristiger Wirkung

Ein großer Teil der Förderung floss in die Weiterbildung des Teams – insbesondere zum Generationenberater. Warum? „Menschen dabei zu unterstützen, Vermögen sinnvoll weiterzugeben und Familien langfristig abzusichern, gehört für mich genauso zur Nachhaltigkeit wie Umwelt- und Klimaschutz.“

Darüber hinaus investierte das Unternehmen in nachhaltige Büro- und Technikausstattung sowie in die Umgestaltung des Firmengeländes. Aus einer Schotterfläche entstand eine begrünte Beetanlage – ein sichtbares Zeichen dafür, dass Nachhaltigkeit nicht bei der Beratung endet.

Der Wald als Wendepunkt – „ein echter Aha-Moment“

Den größten Einfluss auf sein Denken hatte jedoch ein Besuch der Wohllebens Waldakademie.

„Dort habe ich zum ersten Mal wirklich verstanden, welche enorme Bedeutung ein gesunder Wald für Wasser, Klima und Artenvielfalt hat. Das war für mich ein echter Aha-Moment.“

Aus diesem Erlebnis entstand der Entschluss, selbst aktiv zu werden. Heute besitzt das Unternehmen einen eigenen Wald. Außerdem wird für jeden neu abgeschlossenen Vertrag ein Baum gepflanzt. Ursprünglich sollte das ausschließlich über bessergrün-Produkte geschehen. Weil nachhaltige Tarife jedoch noch nicht überall verfügbar sind, entschied sich das Unternehmen, unabhängig davon Verantwortung zu übernehmen. „Unsere Kunden schätzen dieses Engagement sehr.“

Nachhaltigkeit neu gedacht

Auch sein eigenes Verständnis habe sich verändert, erzählt Müller. Früher habe er Nachhaltigkeit vor allem mit Umwelt- und Klimaschutz verbunden. Heute bedeute sie für ihn ebenso soziale Verantwortung, generationengerechtes Handeln und langfristiges Denken. Dass Kundinnen und Kunden das Thema inzwischen immer häufiger selbst ansprechen, habe ihn positiv überrascht.

Eine Herausforderung bleibt dennoch: Vor allem im Sachversicherungsbereich wünsche er sich mehr nachhaltige Produktlösungen. Bis dahin gelte: Wo immer möglich, werden nachhaltige Alternativen in die Beratung einbezogen.

Verantwortung für morgen

Was ihn antreibt? „Ganz klar meine Familie – und besonders die nächste Generation.“

Auch in den kommenden Jahren möchte Jan Müller den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen, sein Beratungsangebot weiterentwickeln und das Engagement rund um den eigenen Wald ausbauen.

Sein Fazit bringt auf den Punkt, wofür das bessergrün-Stipendium für ihn steht: „Nachhaltigkeit bedeutet nicht Verzicht, sondern Verantwortung – für unsere Umwelt, für unsere Mitmenschen und für kommende Generationen.“

Und genau deshalb war das Stipendium für ihn weit mehr als eine finanzielle Förderung – es war Rückenwind für einen Weg, den er auch in Zukunft konsequent weitergehen möchte.

Unsere bessergrün-Stipendiaten beim Besuch unserer ersten Pflanzfläche in Nindorf im Mai 2026 (v.l.n.r.): Jan Müller, Michael Rauch und Gorden Isler.

Das bessergrün-Stipendium

Mit dem bessergrün-Stipendium begleiten wir Versicherungsmaklerinnen und Versicherungsmakler auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Das Programm richtet sich an Menschen, die ökologische und soziale Verantwortung stärker in ihren Arbeitsalltag integrieren und ihre Ideen gezielt weiterentwickeln möchten. Neben einer finanziellen Förderung von 25.000 Euro profitieren die Teilnehmenden von fachlicher Begleitung, praxisnahen Workshops und dem Austausch mit einem Netzwerk engagierter Branchenkolleginnen und -kollegen. So entstehen konkrete Projekte, die zeigen, wie nachhaltiges Handeln im Maklerbüro erfolgreich umgesetzt werden kann.

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