Je nach Fangmethode befindet sich ein Fischernetz am Bug, am Heck, oder seitlich eines Kutters, bevor es zum Fischen ins Wasser gelassen wird. Als Geisternetze wiederum werden verlorene oder zurückgelassene Fischernetze bezeichnet. Gründe dafür können unter anderem schwere Wetterbedingungen oder das Verfangen der Netze am Meeresboden sein. Das eigentliche Problem beginnt jedoch erst dann, wenn das Netz schon nicht mehr am Schiff befestigt ist: Ein Netz kann nämlich seine Fangwirkung behalten, obwohl niemand mehr da ist, der es einholt. Geisternetze fischen also kontinuierlich weiter - auch ohne Fischer.